Glossar

ABbBCDEFGgHIJKLMNoPRSTtTUZ
A
Ablass (oder Abzug)

Das Lösen der Sehne durch die Zughand nach dem Ankern. Der Pfeil wird dann von der Sehne in Richtung Bogen gezogen.  

Anker

Der Schütze führt beim Ankern den Mittelfinger an einen bestimmten Punkt im Gesicht. Empfehlung:  den Ankerpunkt im Bereich des Mundwinkels  setzen.

Armschutz

Leder oder Kunststoffteil zum Schutz des Unterarms gegen den Aufprall der Sehne.

Auszugslänge

Maß von der Bogenaussenseite bis zur Bogensehne beim Auszug. Bogen, Pfeillänge und Biegesteifigkeit des Pfeils müssen auf die Auszugslänge des Bogenschützen abgestimmt sein.

B

nach oben
B
Backing

Der Bogenrücken wird mit einem Belag (z.B. Hirschrohhaut, Leinen etc.) belegt. Der Belag schützt den Bogen vor Bruch und erhöht die Auszugsstärke.  

nach oben
b
bearpaw products

Bogenshop Breitenstein

nach oben
B
Befiederung

Pfeilbefiederung am Ende des Pfeilschaftes, meist aus Truthahnfedern  

Blankbogen

Pfeilbefiederung am Ende des Pfeilschaftes, meist aus Truthahnfedern

Bogenarm

Arm, der den Bogen festhält. Im englischen als „Bow arm“ bezeichnet.

Bogenbaukurse

im Bogensportzentrum Breitenstein

Bogenschiessen im Mühlviertel

17 Parcoursanlagen stehen zur Auswahl

Bogensport Incentives

Bogensportzentrum Breitenstein in Kirchschlag bei Linz

Bogensporturlaub bei Linz

Kirchschlag mit dem Bogensportzentrum Breitenstein

nach oben
C
Checker

Werkzeug zur Prüfung und zum Einstellen der Standhöhe und des Nockpunktes. Die korrekte Standhöhe und Überhöhung des Nockpunktes müssen auf den Schützen eingestellt werden. Die Hersteller geben Richtwerte bekannt, diese dienen als Grundlage für die individuelle Einstellung.  

Clout shooting

Bogenschießen auf sehr weit entfernte Ziele. Der Bogen wird in einem bestimmten Winkel schräg nach oben aufgespannt. Der Pfeilflug erfolgt dann bogenförmig.

Compound-Bogen

Meist aus Aluminium oder Carbon hergestellter, hoch technischer Bogen mit verschiedenen Zusatzeinrichtungen. Über Umlenkrollen wird wie bei einem Flaschenzug der Auszug erleichtert.

Cresting

Pfeilbemalung in ringförmiger Ausführung. Wird verwendet, um eine schöne Optik zu erhalten und zur besseren Unterscheidung zu anderen Pfeilen.

nach oben
D
Dacron

Kunstfaser zur Bogensehnenherstellung mit guten Eigendämpfungseigenschaften.  

Deflex

Krümmung des Bogens oder Teil der Wurfarme, zum Bogenschützen hin.

Deflex-Reflex

Krümmung des Bogens bzw. der Wurfarme zum Bogenschützen und entgegengesetzt mit dem Ziel, die Pfeilgeschwindigkeit zu erhöhen und den Handschock zu reduzieren.

Dominantes Auge

Jeder Mensch hat ein dominantes Auge, welches beim Bogenschießen den Zielvorgang stark beeinflusst  In der Regel ist es bei Rechtshänder das rechte Auge und bei Linkshänder das linke Auge. Besteht eine sogenannte “Kreuzdominanz” ist bei Rechtshändern das linke Auge und bei Linkshändern das rechte Auge dominant.

nach oben
E
Einfacher Bogen

Bogen hergestellt aus einem Stück Holz.

Endlossehne

Bogensehne wird aus einem einzigen langen Faden hergestellt. Der Faden wird auf einen Sehnengalgen in einer bestimmten Vorgehensweise mehrfach gewickelt.

nach oben
F
Facing

Als Facing wird die Verstärkung der Bogeninnenseite bezeichnet.

FITA

Bogensportverband mit internationaler Zuständigkeit für das olympische Bogenschiessen.

Flämische Spleiss

Bogensehne aus mehreren (8-20) Strängen hergestellt mit gespleißten Sehnenöhrchen. Meist ist das Öhrchen für den unteren Wurfarm kleiner.

nach oben
G
Grain

Grain steht für die englische Gewichtseinheit. 100 grain entsprechen 6,47 Gramm.

nach oben
g
größtes Bogensportzentrum Österreichs

Bogensportzentrum Breitenstein in Kirchschlag bei Linz

nach oben
H
Handschock (Kick

Rückschlag nach dem Abschuss des Pfeiles. Spürbar im Griffbereich in Form eines Schlages oder je nach Bogenkomfort nur ein leichtes Vibrieren.

Hunter-Runde

 Besonderes Turnier, bei dem auf 3D-Tiere und Tierbilder mit nur je einem Pfeil geschossen werden darf.

nach oben
I
Instinktives Bogenschiessen

Bogenschießen aus dem Naturtrieb heraus, ohne jegliche Ziel-Hilfsmittel

nach oben
J
Jagdbogen

Meist ein etwas kürzerer Bogen, (one piece Recurve) um sich im Gelände besser fortbewegen zu können.

nach oben
K
Kill-Zone

ist der Mittelbereich bei einer Tierscheibe oder eines 3D-Tieres, welcher einen Treffer mit höchster Wertung ergibt.

Köcher

Behälter zum Aufbewahren der Pfeile. Meist aus Leder, Fell oder Stoff hergestellt. Man unterscheidet zwischen Rücken und Seitenköcher.

nach oben
L
Langbogen

Bogen mit maximaler Länge, ohne Recurve. Im aufgespannten Zustand liegt die Bogensehne nicht auf den Wurfarmen auf.

Leitfeder

 Mittelfeder oder auch Hahnenfeder genannt. Diese steht immer im Winkel von 90 Grad zum Nockenschlitz.

Linzer Hausberge

Oberösterreichische Top-Bogensportdestination

Lösen

Ablass, Relaise.

nach oben
M
Mediterraner Griff

Üblicher Griff auf der Bogensehne mit einem Finger oberhalb und zwei Finger unterhalb des Pfeiles.

Mittelteil

Bereich des Griffes zur Aufnahme der Wurfarme.

nach oben
N
Nachhalten

Das Verharren des Bogenschützens nach dem Lösen der Sehne. Im Idealfall dauert das Nachhalten bis zum Einschlagen des Pfeils an.

Nock Punkt

Anschlag oder Markierung zum Einnocken des Pfeils auf der Bogensehne.

Nocke

Einkerbung am Pfeilschaftende oder aufgeklebtes Kunststoffteil mit einer Sehnenkerbe zum Einnocken des Pfeils auf der Bogensehne.

nach oben
o
online Bogenshop

Bogensportzentrum Breitenstein

nach oben
P
Parcours

Wald- oder Wiesengrundstück mit mehreren Zielscheiben meist in Form von 3D-Tieren.

Pfeilauflage

Auflagefläche für den Pfeil im z.B. Bogenfenster, meist mit einem kleinen Leder bestückt, oder eine Kunststoff „Nase“ bei Recurve Bögen.

Pfund (Pound, lbs)

Englische Einheit: Pound, Kürzel: lbs, entspricht ca. 453 Gramm. Das Zeichen für Pound ist „#“.

nach oben
R
Recurves

 Bogen mit nach vorne gebogenen Wurfarmen.

Reflex

Wurfarme in gebogener Ausführung mit Biegung in Richtung Ziel.

Release (Ablass)

Release steht für das Lösen des Pfeiles

nach oben
S
Selfbow

(traditioneller Holzbogen) Wird meist in den Bogenbaukursen hergestellt.

Spine (Spine-Wert)

Der Spinewert gibt die Biegsteifigkeit (Durchbiegewert) des Pfeilschaftes an. Der Spinewert (lbs) steht im Verhältnis zur Auszugsstärke des Bogens.

Standhöhe

(Sehnenstand) Maß gemessen vom Griffbereich bis zur gespannten Bogensehne.

nach oben
T
Tab

Fingerschutz in einfacher Ausführung aus Stoff, Fell oder Leder.

Take-down

(teilbarer Bogen) Bogen mit der Möglichkeit zur Demontage. Folgende Konstruktionen sind bekannt: Wurfarme zum Abschrauben (take-down), Bogen aus zwei Teilen  zum Zusammenstecken, Bogen mit speziellen Steckbolzen (teilbarer Bogen).

Tiller

Biegeverhältnis der Wurfarme zueinander. Zeichnet sich im Biegeversuch durch die Formgebung der Wurfarme aus.

Tips

Wurfarmenden, meist verstärkt durch einen speziellen Kunststoff oder auch Hornmaterial.

Traditioneller Bogen

Wird ohne zusätzlichen Zieleinrichtungen geschossen.

nach oben
t
traditionelles Bogenschiessen

3 Parcoursanlagen im Bogensportzentrum Breitenstein

nach oben
T
Trockenschuss

Lösen der Bogensehne ohne einen Pfeil. Kann den Bogen zerstören!

nach oben
U
Untergriff

Auszug der Sehne unterhalb des Pfeils mit drei Fingern.

nach oben
Z
Zuggewicht

Zugkraft, die benötigt wird, den Bogen bei einer bestimmten Auszugslänge zu spannen. Gemessen in Pound (englische Pfund = 454 Gramm). Das Zuggewicht kann mit einer Federwaage gemessen werden. Technische Abkürzung für Pound = lbs.

nach oben
 

MEHR INFORMATION

© 2015 by Bernhard Badegruber, Bogensportzentrum Breitenstein | bogensport@bogensport-zentrum.at
Am Breitenstein 11, 4202 Kirchschlag bei Linz, AUSTRIA | +43 7215 20 992